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Make-up ist Kosmetik (vom altgriechischen kosmetikós, aus dem Verb kosméo „schmücken“) für das Erscheinungsbild.

Seit jeher benutzen die Menschen unterschiedliche Pigmente, Farbstoffe, pflanzliche Extrakte und mineralische Komponenten, die Ihnen dazu verhelfen, das äußere Erscheinungsbild zu verschönern, zu schmücken. Heute vereint die Kosmetik dekorative Produkte und leichte Hautpflege. Dadurch ist es für den Kunden möglich, das richtige Präparat für die äußerliche und strukturelle Verbesserung des Hautbefindens zu finden.

Dennoch stößt man bei Make-up-Produkten immer wieder auf Widerspruch zur Hautpflege. Ihre Zusammensetzung beeinträchtigt oft das Regenerationsvermögen der Haut, indem sie sie wie eine „zweite Haut“ abdecken. Gerade bei Problemhaut können sie durch Konservierungsmittel und Duftstoffe das Gegenteil des gewünschten Effekts bewirken.

Balayage

 

Natürlichkeit durch moderne Farbtechniken und alles, was du über Balayage zu wissen brauchst.

 

Eine gepflegte, auf Haar und Menschen perfekt abgestimmte Haarfarbe, die „wie von der Sonne geküsst“ aussieht. Der Effekt ist verblüffend natürlich, doch wie ist das möglich? Die Farbtechnik heißt Balayage und kommt aus Frankreich.

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Pigmente und Haut

 

Pflegende Strukturen werden gerne mit mineralischen Pigmenten kombiniert. Diese Pigmente sind in Lebensmittelqualität verfügbar und decken mit ihrem Farbspektrum so gut wie alle Hauttöne ab. Diese sind zum Großteil mehrschichtig aufgebaut, dadurch lassen sich ganz unterschiedliche optische Effekte bis hin zur scheinbaren Faltenreduktion erzeugen, die auf der Beeinflussung der Lichtreflektion beruhen.

Leider ist es bei diesem System nicht möglich, Pigmente in ausreichender Konzentration in einer Creme auf der Haut stabil und optisch ausreichend zu fixieren. Deswegen enthalten heute auch getönte Cremes und Foundations oft Zusätze wie Erdwachse, Vaseline, Paraffine oder nichtflüchtige Silikone, die auf der Hautoberfläche zurückgehalten werden und dort für einen glättenden Film und über längere Zeit eine stabile Fixierung der Pigmentteilchen sorgen. Diese dienen auch der Schweißfestigkeit und Wasserresistenz. Leider verringern sie aber auch die Regenerationsfähigkeit der Haut und sind aus dermatologischer Sicht deswegen weniger geeignet.

Eine weitere Entwicklung in der dermatologischen Kosmetik, die auf Paraffin verzichtet, hat zu den Oleogelen geführt. Diese ermöglichen, im Gegensatz zu Cremes, wasserfreie Zusammensetzungen, die hauptsächlich aus Ölen und Fetten bestehen. Dadurch erreicht man einen optimalen Hautschutz, der nicht nur auf die Hautoberfläche beschränkt ist.